Chronik seit 1996

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Chronik​ des Chores unter Franz Jochum

Johann Joseph Fux-Chor - 1996 / ​1997 / 1998 / 1999 / 2000 / 2001 / 2002 / 2003

Chorforum Gleisdorf - 2003 / 2004 / 2005 / 2006 / 2007 / 2008 / 2009 / 2010 / 2011 / 2012 / 2013  / 2014 / 2015 / 2016 

Im Jänner 1996 übernahm Mag. Franz Jochum, ein in Kempten geborener Chordirigent, der nun in Graz wohnt und unterrichtet, die Führung des Johann Joseph Fux-Chores Gleisdorf. Ein erstes Kennenlernen bei einer Probe erfolgte im Februar. Einen ersten musikalischen Akzent setzte der neue Chorleiter dann am 2. Juni mit der Aufführung der „misa criolla“ von Ariel Ramirez in der Stadtpfarrkirche Gleisdorf.
Der Chor konnte den aus Gleisdorf stammenden Tenor Johannes Chum als Solisten gewinnen. Der frühere Leiter des Chores, Josef Hofer, spielte an der Orgel und Instrumentalisten aus Bolivien, Venezuela und Österreich gaben der Veranstaltung ein internationales Flair.

Im gleichen Monat, am 29. Juni wirkte der Chor mit bei der Welturaufführung einer multimedialen Komposition von Franz Cibulka, „Ikarus, der Flug zur Sonne“. Die Aufführung fand am Hauptplatz in Gleisdorf statt, auf den man extra Sand aufgeschüttet hatte.
Die Sängerinnen und Sänger trugen weiße Anzüge, ein imposantes Bild.

Wieder ein Werk von Franz Cibulka, „Der blaue Planet“, erklang im Rahmen der Steirischen Musikmesse am 20. Oktober 1996 im Kongresssaal der Grazer Messe unter der Leitung des Komponisten.
Neben dem Johann-Joseph-Fux-Chor wirkten ein Sinfonieorchester und ein Akkordeonensemble des J.J.-Fux-Konservatoriums Graz bei dieser Martinee mit.
Die Texte von Otto Köhlmaier wurden von seiner Frau Gabi vorgetragen.

Am 17. November veranstaltete der Chor ein Gedenkkonzert für Anton Bruckner zu dessen 100. Todestag in der Marienkirche Gleisdorf nit vielen Solisten, unter anderen Waltraud Hoffmann-Mucher (Alt) und Martin Fournier (Tenor).
Die Presse würdigte den starken Gesamteindruck aller Mitwirkenden unter der Leitung von Franz Jochum.

Den Abschluss des Jahres bildete die Mitwirkung beim Benefizkonzert „Menschen für Menschen“.
Ein Konzert zugunsten des gleichnamigen Hilfswerkes von Karl-Heinz Böhm, das hungernden Menschen in Äthiopien zugute kommt. Alle Mitwirkenden sorgten unter ihren jeweiligen Leitern für ein hochkarätiges und zugleich auch kurzweiliges Musikerlebnis. Die verbindenden Worte sprach Doris Plank.
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Das Jahr 1997 begann mit einer Messgestaltung am Abend des 8. März in der Marienkirche.
Die Auswahl der Stücke war auch schon eine Generalprobe für de 19. April, an dem wir auf Einladung von Dechant Josef Fink die Sonntagsmesse in Trautmannsdorf musikalisch umrahmten.
Dechant Fink war lange Jahre als Pfarrer und Dechant in Gleisdorf mit dem Chor verbunden und hat sich in seinem Ruhestand in seine Heimatpfarre Trautmannsdorf  zurückgezogen.
Der Chor verband diese Einladung mit einem Chorausflug.

Ende April verstarb nach kurzer und schwerer Krankheit unsere Chorsängerin Liselotte Dunst im 41. Lebensjahr.
Der Chor gestaltete den Begräbnisgottesdienst am 5. Mai in Pischelsdorf.

Im Juni erreichte den Chor eine Einladung von Karl Ernst Hoffmann, bei einer Aufführung von Leonard Bernsteins 3. Symphonie „Kaddish“ in der Herz-Jesu Kirche Graz mitzuwirken.

Zu Allerheiligen am 1. November erklang das letzte Werk von W.A.Mozart, sein Requiem“, das als Höhepunkt der geistlichen Chorliteratur gilt.
Als zweites Werk sang David McShane die Solokantate Nr.82 von J.S.Bach „Ich habe genung“ .

Am 30 November wirkte der Chor beim Konzert im Advent der Städtischen Musikschule Gleisdorf mit dem"Te Deum" von W.A.Mozart für gemischten Chor, Streicher und Orgel K.V. 141 mit.
Weiters standen am Programm: Concerto grosso A-Dur (G.Ph.Telemann); Konzert d-moll für Oboe (A.Marcello) und das Horn-Konzert Nr 3 Es-Dur K.V.447 von W.A.Mozart.

Ein großartiges Erlebnis war für den Chor die Mitwirkung beim Silvester-Galakonzert der Steirischen Gesellschaft der Musikfreunde.
Schillers "Ode an die Freude" in der Vertonung von L.v.Beethoven im Rahmen der IX. Symphonie war ein Erlebnis für die vereinigten Chöre und das Orchester.


Im ersten Konzert 1998 wurden Chorwerke von Komponisten aus 5 Jahrhunderten unter dem Titel „Verleih uns Frieden“ am 21.3. in der Marienkirche aufgeführt.
Neben Solisten und Instrumentalisten wirkte bei einigen Werken auch der Kinder- und Jugendchor der Städtischen Musikschule mit.

Die Chorreise von 4. bis 6. April 1998 führte über Aquileia, wo die Palmweihe inder Basilika musikalisch umrahmt wurde, nach Grado. Besichtigt wurde auch Schloss Miramare und bei der Herimfahrt konnte San Daniele nicht ausgelassen werden. Ein besonderes highlight war der gemütliche Abend in Grado, an dem sich Wolfgang Felgitsch, Sepp Schiefer und die Gäste Lindschinger mit seiner Schwester gegenseitig die Stichworte lieferten. Eine Pointe jagte die andere, es wurde gedichtet und gesungen bis in die frühen Morgenstunden.

Im April 1998 startete nach längerer Vorbereitungszeit der Versuch eines Konzert-ABO`s in Gleisdorf.
Die Städtische Musikschule, die Pfarre, der Johann-Joseph-Fux-Chor und das Kulturreferat der Stadt erstellten einen Zyklus von 5 Konzerten:
1. Konzert: Orchesterkonzert „Musik der Spätromantik“;
2. Konzert: Carmina Burana – Carl Orff;
3. Konzert: Orgelkonzert „Barock und Moderne“;
4. Konzert: Stimmen und Saiten;
5. Konzert: Bach- Kantaten.
„Carmina Burana“ sowie „Stimmen und Saiten“ wurden vom Chor organisiert.

Carmina Burana von Carl Orff war eine Gemeinschaftsproduktion der Chöre „Singkreis der Musikschule Bruck/Mur“ unter der Leitung von Liselotte Zechner; „Singverein Weiz“ unter Elfriede Schloffer; „Chor der Musikfreunde Szombathely“ unter Imre Horvath; „Vokalensemble HS Schillerstraße Graz“ unter Roberta Stallinger und dem „Johann Josph-Fux-Chor“ unter Franz Jochum;
Unter Mitwirkung eines Bläser- und Schlagwerkensembles der Musikschule Bruck fanden die Aufführungen am 20.Juni1998 am Hauptplatz Bruck, am 26.Juni in der Veranstaltungshalle Weiz und am 27. Juni in der Turnhalle der HS II in Gleisdorf statt. 

1998 feierte auch der langjährige Sänger, Vorstandsmitglied und Organisator vieler Veranstaltungen des Chores, Peter Unger, seinen 50 Geburtstag.
Der günstige Zeitpunkt am 14. August machte es möglich, dass sich der der Chor trotz Ferienzeit fast vollständig bei ihm zu Hause einfand.
Es wurde eine lustige Geburtstagsfeier mit Liedern, Gedichten, Speisen und Bier.

Aus dem Chor heraus hatte sich auch eine Stimmbildungsgruppe entwickelt. Diese Sängerinnen und Sänger waren der Grundstock der Gesangsausbildung an der Musikschule Gleisdorf, wo Franz Jochum und Monique Johannson unterrichteten.
Diese Stimmbildungsgruppe machte in den Unterrichtsstunden zwar in der Regel chorische Stimmbildung, zur Auflockerung des Unterrichts bestritten sie aber immer wieder auch kleine Auftritte.

So auch am 3. Dezember, wo sie als Vokalensemble „viva voce“ eine Adventfeier der Kinderklinik Graz umrahmte.
Am 6. Dezember wirkte der Chor beim Chorkonzert im Rahmen des „ChorTreff 1998“ der Arbeitsgemeinschaft Steirischer Chöre mit.
Der Beitrag des Johann-Josef-Fux-Chores war „Christe du Lamm Gottes“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy wie auch die Teilnahme am Chorplenum.

Das 2. Abo-Konzert fand unter dem Titel „Stimmen und Saiten am18. Dezember in der Stadtpfarrkirche statt.
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Ab 1999 versuchte der Chor, die Programmgestaltung dahingehend zu vereinfachen, dass einheitliche Programmhefthüllen aufgelegt wurden.
Diese Hüllen enthielten eine Kurzbeschreibung des Chores und des Komponisten J.J.Fux und wurden dann bei den folgenden Konzerten mit der jeweiligen Einlage des aktuellen Programmes verwendet.

Das Konzertabo wurde auch 1999 wieder aufgelegt:
1. Konzert: Messa di Gloria e Credo von Donizetti;
2. Konzert: „Bastien und Bastienne“ – Oper von Mozart im Klosterhof;
3. Konzert: Barockorgel und Saxophon;
4. Konzert: Allerheiligenkonzert – Vokalmusik;
5.Konzert: Solistenkonzert im Advent.

Als erstes Konzert 1999 führte der Chor mit Unterstützung der Chöre aus Bruck und Szombathely sowie dem Savaria Symphonieorchester die selten gebrachte „Missa di Gloria e Credo“ des berühmten Opernkomponisten Donizetti auf. Donizetti bewies mit dieser Messe auch sein Können im sakralen Bereich.
Der Chor Wiederholte die Aufführung kurze Zeit darauf in Bruck mit einigen geänderten Solisten und dem einheimischen Orchester im Rahmen eines Chor-Orchesterkonzertes.

Am 19. Juni wurde der Chor eineladen, bei einem Benefizkonzert „Menschen für Menschen“ in der Aula der Karl-Franzens-Universität mit zu wirken.

Allerheiligenkonzert: als 4. Konzert im Rahmen des "Gleisdorf-Abo" erklang am 1. November Vokalmusik aus verschiedenen Jahrhunderten von der Renaissance bis zur Moderne in der Stadtpfarrkirche Gleisdorf.
Einleitende Worte sprach Pfarrer Mag. Alois Kowald.

Den Ausklang des Sangesjahres bildete eine Gottesdienstgestaltung am 3. Adventsonntag in der Stadtpfarrkirche und einer anschließenden Weihnachtsfeier beim Gasthof Obenaus in Albersdorf.
War das Programm bei der Messgestaltung noch anlassbezogen geistlich (O Heiland, reiß die Himmel auf, Gegrüßet Maria, Christe du Lamm Gottes und Let us break bread together) wurde bei der Weihnachtsfeier fröhliche bzw. adventliche Literatur gesungen (Fröhlich soll mein Herze springen, Is finster draußt, Es wird scho glei dumpa, In dulci jubilo, etc….)
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Das Jahr 2000 begfann wieder mit einem runden Geburtstag.
Obmann Dr. Josef Schiefer feierte seinen 60er beim Buschenschank Maurer.
Der musikalisch-literarische Festakt bestand aus Liedern mit leicht veränderten und dem Anlass angepassten Texten, vom Chor interpretiert, unterbrochen durch Hexamterer-Verse für jedes Lebensjahrzehnt.
Am E-Piano begleitete Franz Jochum. Bei einem Lied musste der Jubilar selbst den Solo-Gesang übernehmen

Das erste Konzert des Jahres war eine Zusammenarbeit des Johann-Joseph-Fux-Chores mit dem Kinderchor und auch der Stimmbildungsgruppe der Musikschule Gleisdorf.
Im wunderschönen Rathaussaal der Stadtgemeinde erklangen neben anderen Komponisten auszugsweise die Zigeuner- und Liebeslieder von Johannes Brahms. Die junge Pianistin Daniela Sasic spielte Chopin.
Da der Saal nur etwa 70 Zuhörer fasst wurde das Programm am 1. April wiederholt.

Am 10 Juni heiratete einer unserer (wenigen) Tenöre, Andreas Planitzer, seine Elke. Sie ließen auch zu diesem Anlass ihre Tochter Elisa in der Salvatorpfarre taufen. Der Chor gestaltete den Gottesdienst mit und anschließend gab es noch eine Feier.

Gleich darauf, am 15. Juni in Graz kam es zu einer Zusammenarbeit mit der Grazer Bläservielharmonie und dem Chor Pro-Musika. Unter dem Titel „Musik für Stimmen und Blasinstrumente“ erklangen Werke von Brahms, Schumann und Hindemith.
Das Konzert wurde in der gleichen Besetzung am 17. Juni in Gleisdorf wiederholt.

Das Vokalensemble „viva voce“, also die Stimmbildungsgruppe der Musikschule, bestand praktisch nur aus Sängerinnen und Sängern des Johann-Josef-Fux-Chores.
Diese Gruppe beschloss nun, zu Ferienbeginn einen Ausflug  nach „Bella Italia“ am 8. Und 9. Juli zu machen.
 Die Reise ging am ersten Tag über Tarvis, San Daniele und Udine nach Gradisca d`Isonzo.
Amnächsten Tag folgte die Besichtigung von Görz, dann über Gormons mit Weinverkostung wieder nach Hause.

Im September wirkte ein Großteil des Chores bei einer zweimaligen Aufführung der „Carmina burana“ von Carl Orff am Kirchplatz in Frohnleiten mit.
Im Oktober stand mit Gioachino Rossinis „Stabat Mater“ im Verein mit dem Wiener Chor der neuapostolischen Kirche und dem Savaria Symphonie Orchester auf dem Programm.
Kritiker Walther Neumann sprach in der Zeitung von einem „Auftrumpfen des Johann Joseph-Fux-Chores“ und dass Franz Jochum „Regens Chori und Dirigent der Aufführung, alle Kanten der Partitur unter einen Hut“ gebracht hat.

Mitglieder des Chores verstärkten im November den „Chor der Steirischen Arbeitsgemeinschaft für Chormusik“ bei einer Aufführung im Minoritensaal Graz in Zusammenarbeitmit der Kunstuniversität unter dem Titel „BACH…. und unsere Zeit“.

Die Stimmbildungsgruppe „viva voce“ beendete ihr Sangesjahr am 15.12. mit der Umrahmung einer Weihnachtsfeier des LKH-Wien und der gesamte Johann-Joseph-Fux-Chor sang Advents- und Weihnachtslieder am 16.12.im Rathaussaal Gleisdorf.
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Das Jahr 2001 brachte ein derart dichtgedrängtes Programm, dass eine Einladung zum Sonnwendsingen „Feuer und Flamme“ der Gemeinde Gutenberg nicht angenommen werden konnte.
Schon im März wurde in der Stadtpfarrkirche Gleisdorf der „Kreuzweg- Via crucis“ von Franz Liszt zur Aufführung gebracht. Umrahmt wurden diese Gedanken zum Leidensweg von der Motette „Jesu meine Freude“ BWV 227 von J.S.Bach.
Optisch begleitet wurde der Kreuzweg von einer Diaprojektion der Kirchenglasfenster in Thörl bei Aflenz von Hans Fronius.
Das selbe Programm erklang einen Tag später im Rahmen eines Passionskonzertes des Lions Club Fürstenfeld in der dortigen Stadtpfarrkirche.

Im März testete die Stimmbildungsgruppe Schallwände, die von Vatter Akustic Technologies hergestellt worden waren, in der Musikschule.
Ebenfalls eine interne Veranstaltung dieses Ensembles war die Gestaltung der Messe zur Silberhochzeit von Claus Puchas (Bass) und Charlotte in der modernen Kirche St. Lukas in Graz. (19. Mai).

Wiederum „Viva voce“ unterstützte ein Klangerlebnis in der Basilika Mariazell.
Unter der Leitung von Martin Sieghart gestalteten Orchester  und Chor der Kunstuniversität Graz, Vokal-Forum Graz, Viva voce Gleisdorf mit den Solisten Eva Liebau (Sopran), Martin Fournier (Tenor) und Wilfried Zelinka (Bass) „Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn.

Teile der Schöpfung von Joseph Haydn erklangen dann bei der Messgestaltung in der Stadtpfarrkirche am 1., Juli zum Pfarrfest.
Nach dem Gottesdienst und dem anschließenden Mittagessen bildete ein Ausflug und eine Wanderung nach St. Johann bei Herberstein den Abschluss.

Hier soll wieder einmal auf die Gesangs- und Stimmausbildung an der Musikschule Gleisdorf hingewiesen werden. Insbesondere in der Gruppenstimmbildung bestehen zwei von drei Gruppen aus Mitgliedern des Johann-Joseph-Fux-Chores (Stimmbildungsgruppe). Viele Sängerinnen und Sänger nehmen aber auch die Einzelstimmbildung in Anspruch.
Besonders erfreulich ist es natürlich, dass immer wieder junge Sängerinnen und Sänger den Weg zum Gesangsunterricht finden. Ein Einstieg zum gegebenen Zeitpunkt in den Chor ist natürlich erwünscht und findet auch immer wieder statt.
Derzeit werden die Einzelstunden von Mag. Dagmar Hödl und Mag. Franz Jochum abgehalten, der auch den Gruppenunterricht bestreitet.

Ein Ausflug des Chores in die Toskana beendete das Schuljahr im Juli.
Alle berühmten Orte wurden besucht. Florenz, Lucca, Pisa, Siena, San Gimignago. Genächtigt wurde in Montecatini und die gemeinsamen Abende waren ein Erlebnis…..

Am 20. Und 21. Oktober wurde in Zusammenarbeit mit dem Singverein Weiz und dem Chor der Neuapostolischen Kirche Wien und dem Grazer Sinfonischen Orchester das Hauptwerk des Jahres 2001, „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn aufgeführt.
Die Zusammenarbeit mit einem einheitlichen Programm und der Plakatgestaltung war sehr gut und der Erfolg in Organisatorischer Hinsicht konnte sich durchaus sehen lassen.
Der musikalische Erfolg war aber der Leitung von Franz Jochum und den ausgezeichneten Solisten und Chören geschuldet.
Die Presse sprach von einem „wunderschönen musikalischen Hochgenuss für Musikbegeisterte“.

Bei der Jahreshauptversammlung am 13.11.2001 wurde Dr. Josef Schiefer als Obmann bestätigt.

Der Choradvent 2001 fand am 7.12. im Rathaussaal unter Beteiligung des Jugendchores mit adventlichen Liedern statt.
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Im März 2002 führte die Stimmbildungsgruppe als Kammerchor wie auch solistisch beim Gesangsabend der Klasse Jochum der Städtischen Musikschule durch die Jahrhunderte.
Im Rathaussaal erklangen Werke von Purcell, Händel und Weill.

Das Hauptprogramm des Jahres bildete die Aufführung des symphonischen Psalms „König David“ von Arthur Honegger in der Stadtpfarrkirche Gleisdorf und im Minoritensaal Graz.
Das Werk stellt das Leben des biblischenKönigs David dar.Seinen Aufstieg vom Hirtenjungen zum Heerführer und König bis zu seinem Ende
Ein Sprecher erzählt Stationen aus Davids Leben – Honeggers Musik schildert die Stimmungen fast filmmusikartig.

Schlager, Hits und Evergreens von den 20er bis in die 60er gestaltete der Kammerchor der Musikschule und das Stadtorchester am30 Juni 2002 im Stadt- und Pfarrsaal.

Im Juli besuchte der Chor im Rahmen eines viertägigen Ausfluges die Geburtsstadt des Chorleiters – Kempten im Allgäu.
Wie es sich bei einem Chorausflug gehört, wurde auch fleißig gesungen.

Im September wurde der neue Stadt- und Veranstaltungssaal – „Forum Kloster“ eingeweiht. In diesem Rahmen nahm auch der Chor mit drei Stücken teil.
Eine weitere Einweihung betraf die neu restaurierte „Sonnenorgel“ in der Stadtpfarrkirche, bei der der Chor zusammen mit dem Kirchenchor zum Festgottesdienst die Messe in D von Antonin Dvorak intonierte.

Den Abschluss des Jahres bildete ein gemütliches Beisammensein im Gasthaus Obenaus. Es wurden Lieder gesungen, besinnliche Texte gelesen und ein amüsanter Rückblick auf das vergangene Jahr in Bildern präsentiert. Der Chorleiter verlas im Rahmen seiner Weihnachtsansprache das Weihnachtsevangelium auf „allgäuerisch“.
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2003 begann mit einer Messgestaltung am 9. März in der Stadtpfarrkirche Gleisdorf.

Der Kammerchor brachte im April Lieder aus fünf Jahrhunderten unter dem Titel „Nun beut die Flur das frische Grün“ im Rathaussaal.

Am 10. Mai stand die „Carmina Burana“ von Carl Orff auf dem Programm im Forum Kloster. Johannes Chum brillierte im ersten Teil mit den „Seven Sonnets of Michelangelo“ von Benjamin Britten.
Eine zweite Aufführung fand mit teilweise anderen Solisten und mit Musikern der Kunstuniversität sowie Schülerinnen der Musikhauptschule Ferdinandeum Graz am Donnerstag, dem 22. Mai imMinoritensaal Graz statt.

Die Carmina Burana war die letzte Aufführung des „Johann Joseph Fux-Chores" unter diesem Namen.

Bei einem Ausflug zum Ende des Schuljahres erklärte der Obmann Dr. Josef Schiefer, dass er diese Funktion mit sofortiger Wirkung zurücklegen und nur noch als Sänger aktiv sein möchte.
Es entwickelte sich eine rege Vorstandstätigkeit, in welcher Form der Chor weitergeführt werden sollte.
Der bisherige Obmannstellvertreter, Peter Unger, erklärte sich schließlich bereit, die organisatorische Führung des Vereines zu übernehmen. Gleichzeitig wurden die Vereinsstatuten den neuen gesetzlichen Vorgaben angepasst und ein neuer, bewusst klein gehaltener Vorstand formierte sich um den Chorleiter Franz Jochum.
Es waren dies:
Peter Unger – Vorstandsvorsitzender;
Maria Färber – Stellvertreterin;
Hans Gölles – Kassier;
Anneliese Kröpfl – Schriftführerin;
Hannes Kelz – Vorstandsmitglied.
Ein neuer Name wurde gesucht und mit „ChorForum Gleisdorf“ auch gefunden.

Bei der Mitgliederversammlung des Vereines im September 2003 wurde der neue Vorstand offiziell gewählt, die Statuten beschlossen und der neue Name „ChorForum Gleisdorf“ bestätigt.
Diese Namensänderung soll einerseits eine Signalwirkung hinsichtlich Öffnung des Chores auf neue interessierte Sänger und Sängerinnen haben, andererseits soll „Chorforum Gleisdorf“ den Bezug zur Kulturstadt Gleisdorf herstellen.
„Forum“ weist auf eine breite Basis des Chores hin.

Der Vorstand und der Chorleiterstürzten sich mit vollem Einsatz in die Arbeit und haben neben der wöchentlichen Probenarbeit den „Wiener Kammerchor“ mit einem über die Grenzen von Gleisdorf hinaus vielbeachteten Konzert nach Gleisdorf geholt.
Dieses Konzert fand unter dem Titel „Via, veritas et vita“ am 18. Oktober in der Stadtpfarrkirche statt.

Am 15. Und 16. November gestaltete das ChorForum Messen in der Stadtpfarrkirche Gleisdorf mit.

Im November erreichte den Chor eine Einladung von Sandra Pires und Erwin Kienast, bei ihrer neuen Christmas Show mitzuwirken.
Es war dies eine interessante Zusammenarbeit in einem für den Chor neuen Genre.
Die Show „A Special Christmas Night“ fand am 9. Dezember in Gleisdorf im Forum Kloster statt und wurde einen Tag später im Metropol-Theater in Wien wiederholt.

Am 21. Dezember präsentierte das ChorForum Gleisdorf ihr eigenes Konzert unter dem Titel „Das Röslein, das ich meine“ im Forum Kloster.
Unter Mitwirkung des Jugendvokalensembles und des Jugendchores der Musikschule erklangen internationale Advent- und Weihnachtslieder.
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Das Jahr 2004 begann neben den Proben zum nächsten Konzert, der Matthäuspassion, mit einigen sportlichen Veranstaltungen bei reger Teilnahme der Sängerinnen und Sänger.
Im Februar war es ein Eisstockschießen und im März eine Kegelpartie, um uns auch körperlich für die musikalischen Herausforderungen fit zu machen.

Ab Februar 2004 gab der Vorstand auch „Chor-News“ heraus, die ein Informationsangebot an die Mitglieder darstellten aber auch Vergangenes beleuchteten.
In der Folge der Namensänderung wurde auch ein Informationsfolder aufgelegt, ein neues Chorfoto erstellt und die homepage in Angriff genommen.

Musikalisch ging es weiter mit Der „Matthäus-Passion“ von J.S.Bach.
Die Zusammenarbeit mit Lore Schrettner aus Zeltweg mit ihrem Kammerorchester und, der Sinfonietta Kindberg, dem Jugendchor der MS Knittelfeld, dem Kammerchor der Musikwerkstatt und dem Projektchor Aichfeld funktionierte hervorragend und die Aufführungen am 1.4. in Knittelfeld, am 2.4. in Kindberg und am 3.4. in Gleisdorf unter der Leitung von Franz Jochum wurden vom Publikum begeistert aufgenommen.

Einige Sänger besuchten die musikwerkstattoesterreich in Zell an der Pram im Mai, die mit einem Konzert mit Chorstandards im Minoritenkloster in Wels endete.

„Vokal night“ hieß das Konzert bei den SolistInnen der Musikschule und der Ausbildungsklasse der KUG ihre gesanglichen Qualitäten zeigen konnten. Auch der Chor versuchte sich erfolgreich im Jazzgesang.

Die Chorreise führte in diesem Jahr wieder in die südliche Toskana und zwar vom 23. Bis zum 26. Oktober. Bei Ausflügen und Besichtigungen bereiteten sich Sängerinnen und Sänger auf die folgenden Konzerte vor.

Im November stand die Messe in Es von Franz Schubert auf dem Programm. Es war dies eine Zusammenarbeit mit demChor und Orchester der Kunstuniversität und so wurde das erste Konzert auch am 9.11. im Stefaniensaal Graz unter der Gesamtleitung von Martin Sieghart aufgeführt.
Am 21.11. fand das Konzert dann unter der Leitung unseres Chorleiters Franz Jochum in der Stadtpfarrkirche statt.

Bei der Weihnachtsfeier schließlich präsentierte der Chronist wieder einen Jahresrückblick in Form einer Power-Point-Präsentation.
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Zu Beginn des Jahres 2005 wurde Im Rahmen eines "Gleisdorfbuches" auch das Chorforum Gleisdorf mit einer Doppelseite vorgestellt.

Einen meditativen Abschluss der Fastenzeit gestaltete der Chor unter dem Titel "wenn ich einmal soll scheiden" in der Stadtpfarrkirche. Das Jugendvokalensemble der HAK Fürstenfeld, der Kammerchor der „musikwerkstattoesterreich“ und das Chorforum Gleisdorf interpretierten Werke von Johann Sebastian Bach, Kristina Vasiliauskaite, Anton Heiller,Arvo Pärt, Johannes Brahms, Max Reger, Zoltan Kodaly und anderen.

Am 10. Juni umrahmte der Chor eine Maturafeier der HAK Fürstenfeld.

Unter Mitwirkung eines Vokalensembles der HAK Fürstenfeld erklangen am 19. Juni 23005 in Fürstenfeld und am 5. Juli in Gleisdorf "ChanSongs". In Gleisdorf wirkten auch der Kinderchor der Volksschulen und der Mittelschule mit. GesangsschülerInnen der MS Gleisdorf ergänzten die Programme.
Der Chor beendete das Schuljahr im Anschluss an das Konzert mit einem gemütlichen Zusammensitzen im GH Obenaus.

Der September 2005 stand im Zeichen der 100-Jahrfeier der Feistritzwerke Gleisdorf, einemHauptsponsor des Chores. Die "Raschelbande" ein Männerchorensemble unter Alexej Pivovarsky, verstärkt durch fast alle Chorforum-Mitglieder, umrahmte eine hervorragend gestaltete Firmenpräsentation.

Der Herbst war dem "Deutschen Requiem" von Johannes Brahms gewidmet.
Bereits im September begannen die Proben in Wien, da auch der Chor der Neuapostolischen Kirche bei diesem Projekt mitwirkte.

Auch im September nahmen wieder viele Mitglieder des Chores bei der schon traditionellen Oratorienwerkstatt der "musikwerkstattoesterreich" im Schloss St. Martin in Graz teil.

Die beiden Aufführungen des Deutschen Requiem fanden dann am 30. Oktober in der Stadtpfarrkirche Gleisdorf und am
1. November in der Pfarre Gatterhölzl, 1120 Wien statt.
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Die Mitgliederversammlung des Jahres 2006 fand am 14.2. im Rasthaus zum Dokl in Hofstätten statt.

Im Frühjahr wurden Die Jahreszeiten von Joseph Haydn inZusammenarbeit mit dem Kammerorchester "Accento", dem Projektchor Aichfeld und Voces Judenburg erarbeitet. Die Probenbegannen bereits im Jänner sowohl in Knittelfeld als auch in Gleisdorf und waren wie immer von der guten und freundschaftlichen Zusammenarbeit der Klangkörper geprägt.
Die Aufführungen mit international bekannten und hervorragenden Solisten (Gertrud Hoffstedt, Kurt Streit und Ulf Bästlein) fanden dann am 7. März in Knittelfeld und am 11. März in Gleisdorf statt.

Todo Tango hieß es dann im April bei einem Benefizkonzert zu Gunsten der "Roten Nasen Clowndoctors" im Forum Kloster. Rudolf Plank und sein Ensemble "ars harmoniae" präsentierte neben dem Chorforum Gleisdorf auch verschiedene Sänger, Tänzer und Instrumentalisten zum Thema Tango.

Kein alltägliches Ereignis war die Einladung, im Mai die Hochzeit von Stefanie Werger musikalisch zu umrahmen. Erwin Kienast setzte zwei Werger-Lieder gefühlvoll für gemischten Chor, die dann bei der Trauungszeremonie in der Basilika Maria Trost erklangen.

Das Vokalensemble XENOS brachte im Juni "Membra Jesu Nostri" von Dietrich Buxtehude. In sieben Kantaten besingt dieses Werk die verwundeten Glieder des Jesus Christus. Bei diesem Konzert in der Marienkirche steuerte das Chorforum "Totus Tuus", ein Werk des polnischen Komponisten Henryk Mikolay Gorecki bei.

Franz Jochum, seit nunmehr zehn Jahren musikalischer Leiter des Chorforum Gleisdorf, teilte dem Chor im Rahmen eines Ausfluges an die Weinstraße mit, dass er aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen eine Pause weinlegen möchte.
Er schlägt einige ausgezeichnete Studentinnen und Studenten aus seiner Chordirigierklasse an der Kunstuniversität vor, die in der Zeit den Chor leiten könnten.

Als erste wurde vom Vorstand die junge Litauerin Mirga Grazinyte kontaktiert, die sich bereit erklärte, die nächsten Proben und auch Konzerte zu leiten.

 

 

Als ersten Auftritt leitete sie den Chor bei einer Benefizveranstaltung "Helfen und geben", die vom Feistritzwerk organisiert wurde. Peter Simonischek las gefühlvolle Texte und die Jazzband der Musikschule sorgte für schwungvolle Rhythmen. 

Die österreichische Erstaufführung von zwei Oratorien von Bronius Kutavicius, "Aus jetwingischem Stein" und "Die letzten heidnischen Riten", leitete Mirga Grazinyte am 28.10. in der Herz-Jesu Kirche Graz und am 29.10. in der Stadtpfarrkirche Gleisdorf unter dem Titel "Der angesprochenen Stein". Der Kammerchor Aidija aus Vilnius, von ihrem Vater Romuas Grazinis geleitet, unterstützte das Chorforum Gleisdorf.

Zum Abschluss des ereignisreichen Jahres 2006 gab das Chorforum Gleisdorf unter den Leitern Franz Jochum und Mirga Grazinyte Märchen- und Wiegenlieder im Forum Kloster. Die musikalischen Darbietungen, bei denen auch der Kinderchor der Musikschule und der Volsschulen mitwirkte, wurde ergänzt durch Texte des Märchenerzählers Frederik Frans Mellak.

Im Anschluss bei der Weihnachtsfeier des Chores freuten sich wieder alle Sängerinnen und Sänger über den Bilderbogen-Rückblick des Chronisten.
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2007 brachte als erstes Konzert "Bach-Kantaten" in der Stadtpfarrkirche im März. 

Eine weitere Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Graz fand im Rahmen des 25. Abonnementzyklus der KUG statt. Das Chorforum unter der Einstudierung von Natalia Lukina und der Chor der KUG führten das Requiem von Maurice Durufle in der Fassung für Soli, Chor und Orgel im Stefaniensaal Graz auf. Im zweiten Teil des Konzertes, das den Titel "vokal - instrumental" trug, verstärkten einige Sängerinnen und Sänger den Kammerchor der Kunstuniversität bei "Les Noces" von Igor Strawinsky.
Das gesamte Konzert stand unter der Leitung unseres Chorleiters Franz Jochum.

Vom 26. bis zum 28. Mai veranstaltete der Chor unter Franz Jochum zusammen mit Gästen eine Chorwerkstatt in St. Martin. Den gesellschaftlichen Teil bildete neben der Chorarbeit ein Tanzabend. Das Abschlußkonzert in der wunderschönen kleinen Kirche von St. Martin durfte auch nicht fehlen.

Als Abschluss des Musikschuljahres veranstaltete der Chor zusammen mit GesangsschülerInnen und Kinderchor einen Abend unter dem Titel "Schläft ein Lied in allenDingen" im Forum Kloster.

Aus dem Urlaub in Sardinien erreichte den Chor die bestürzende Nachricht des Chorleiters Franz Jochum, dass er (wahrscheinlich) seine Tätigkeit als Chorleiter beenden wird. Nach den Ferien begann daher die Suche des Vorstandes nach einem Chorleiter.

Michael Flaschberger, Student an der Kunstuniversität für Chor- und Orchesterdirigieren, erklärte sich bereit, den Chor für ein halbes Jahr zu übernehmen bis ein neuer ständiger Chorleiter gefunden wird.

Als sein erstes Konzert mit dem Chorforum wählte er weihnachtliche Motetten unter dem Titel "O magnum mysterium" am 15.12.2007. Dieses Konzert fand im Anschluss an die Abendmesse, die ebenfalls vom Chor mitgestaltet wurde, in der Stadtpfarrkirche statt.

Der schon traditionelle Jahresrückblick mittels Powerpoint wurde vom Chronisten auch in diesem Jahr bei der Weihnachtsfeier präsentiert.

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Sándor Kádár, Organist und Chorleiter an der Weizbergkirche, hatte im Jänner 2008 seine Abschlussprüfung im Fach Orgel an der Kunstuniversität Graz. Ein großer Teil des Chorforum Gleisdorf begleitete ihn unter der Leitung von Michael Flaschberger beim Requiem von Maurice Duruflé, das schon für das nächste Konzert des Chores erarbeitet worden ist.

Dieses Konzert fand dann am 1. März in Gleisdorf und am 2. März in Weiz statt. Unter dem Titel "Requiem und Motetten" wurden gemeinsam vom Chorforum Gleisdorf und dem Weizbergchor Werke von Maurice Duruflé aufgeführt.

Gleisdorf und Knittelfeld arbeiteten im Juni wieder bei einer halbkonzertanten Produktion der Oper „Die Zauberflöte“ von W.A.Mozart zusammen. Dirigent war Gert Meditz, das Bühnenbild bildeten Bilder des namhaften Vertreters des „fantastischen Realismus“, Wolfgang Hutter, der seine Bilder zur Zauberflöte für großflächige Projektionen auf der Bühne zur Verfügung stellte.
International berühmte Solisten wie Kurt Streit als Tamino und seine Gattin Gertrud Hoffstedt als Pamina standen neben ausgezeichneten heimischen Solisten auf der Bühne. Das Kammerorchester Accento Knittelfeld unter Lore Schrettner und das Chorforum Gleisdorf unter Michael Flaschberger rundeten die Aufführungen am 1.Juni in Knittelfeld und am 3. Juni in Gleisdorf ab.

Am 21. Juni wurden die Damen des Chores eingeladen, beim Konzert des Frauenchores der Kunstuniversität Graz unter Franz Jochum mitzuwirken Das Konzert fand unter dem Titel „Sumer is icumen in“ in der Aula statt.

Den Abschluss des Schuljahres bildeten unter der Leitung von Michael Flaschberger Messgestaltungen in Gleisdorf und im Rahmen eines Ausfluges auch in der Festenburg bei Waldbach.

Franz Jochum übernahm ab Herbst wieder die musikalische Leitung des Chores, allerdings mit Assistenten aus der Reihe seiner Schüler von der Kunstuniversität Graz.

Im Rahmen der World Choir Games kam es im Juli 2008 zu einem Begegnungskonzert mit Chören aus Lettland und Indonesien. Das Chorforum unter der Leitung von Franz Jochum begrüßte die Chöre im Forum Kloster musikalisch.

Eine wichtige Entscheidung, den Chor betreffend, fiel in der Gemeinde Gleisdorf. Nach einem Architektenwettbewerb wurde der Bau eines „Hauses der Musik“ unter Einbeziehung der späteren Nutzer Musikschule, Stadtkapelle, Chorforum und Chor „Viva la Musika“ beschlossen und vergeben.

Musikalisch endete das Jahr mit einem gemeinsamen „Konzert im Advent“ mit dem Stadtorchester der Musikschule unter Dir. Gunter Schabl und dem „Gloria“ von Antonio Vivaldi.

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Das Jahr 2009 begann mit einem internen Konzert des Vorstandsvorsitzenden Peter Unger im Rathaussaal der Gemeinde. Zu seinem 60. Geburtstag im Vorjahr hat ihm der Chor dieses Konzert, bei dem er von Bürgermeister Christoph Stark eine Urkunde als „1. Gleisdorfer Kammersänger“ überreicht bekam, geschenkt.

Unter der Leitung von Franz Jochum und Weiching Chen stand eine musikalische Reise um die Welt im Ambio / BT-Center in Ludersdorf. „In 18 Liedern um die Welt“ oder aber „Vokal-global“ nannte sich dieser bunte Strauß von Liedern quer über den Globus.

Vom 14. Bis 17. Juli plante der Chor wirklich eine Chorreise mit dem Zug nach Budapest. Als Vorbereitung wurde bereits im Juni eine Messe in Gleisdorf gestaltet. Das gleiche Programm sang der Chor dann in der Kispest Sz. József Kirche in Budapest.

Bei der von Franz Jochum geleiteten Chorwerkstatt 09 vom 24. Bis 26. Oktober im Bildungshaus des Schlosses St. Martin/ Graz nahmen wieder fast alle Sängerinnen und Sänger des Chorforum teil.

Am 27.November erfolgte die Gleichenfeier für das „Haus der Musik“.

Am 1. Dezember kam es auf Einladung des Vereines „kultur-land-leben“ zu einem Begegnungskonzert im Saal des Schlosses Freiberg. Das Nord Lettland Chamber Ensemble, ein Bläserquintett und die Sängerin Silga Tiruma, ebenfalls aus Lettland, trafen auf das Chorforum Gleisdorf zu einem musikalischen Austausch.

Als Hauptkonzert der zweiten Jahreshälfte führte der Chor das Weihnachtsoratorium I-III von J.S.Bach am 19.12. in der Stadtpfarrkirche auf.
Es war dies eine weitere Zusammenarbeit mit dem Chor „Voces Judenburg“ unter Siegrid Hermann und dem Kammerorchester „Accento“ aus Knittelfeld unter Lore Schrettner.
Das Konzert wurde am nächsten Tag auch im Kulturhaus Knittelfeld aufgeführt.

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Unser „Altobmann“ Josef Schiefer feierte im Februar 2010 einen runden Geburtstag und der Chor ließ es sich nicht nehmen, musikalisch zu gratulieren.

Ein äußerst interessantes Projekt war „Invocations“, eine „vocal – space – experience“ in Zusammenarbeit mit den Chören der Kunstuniversität Graz.
Schon die Proben im Mumuth waren ein besonderes Erlebnis. Am 15.4. nun folgte im Rahmen des Konzertes im Mumuth auch eine Uraufführung des Werkes von „denovaire“ – muata erdn. Das gesamte Programm wurde am 29.4. im Forum Kloster in Gleisdorf mit großem Erfolg wiederholt.
Weitere Bilder unter http://www.jazzimbild.at/Uebersicht_muata_erdn.htm.

Auch bei der Feier „90 Jahre Stadt Gleisdorf“ im Mai steuerte der Chor Informationen über das Chorleben bei

Die Chorsängerinnen und Sänger des Chorforum Gleisdorf nehmen auch immer wieder an Konzerten teil, die nicht das Chorforum selbst veranstaltet. So zum Beispiel bei einem Konzert des Vereines „kultur-land-leben“, das eigentlich im Schloss Hainfeld bei Feldbach stattfinden sollte, dann aber doch witterungsbedingt in die Stadtpfarrkirche verlegt werden musste.

Die Abschlussfeier der MS wurde musikalisch und gesellschaftlich mitgestaltet….

Die Chorwerkstatt 2010 fand vom 2. Bis 5.9.2010 im Bildungshaus St. Martin in Graz unter dem Titel „Alleluia“ statt. Das Abschlusskonzert gaben die vereinigten Chorsängerinnen und –sänger in der kleinen Kirche von St. Martin.

Nachdem bereits 2006 die Planung für des neue „Haus der Musik“ begonnen hatte war es am 25.9.2010 so weit. Die Einweihung konnte mit allen Beteiligten vorgenommen werden. Offizielle Bilder unter: http://www.gleisdorf.at/fertigstellung-haus-der-musik_86_190.htm
Unser Chor wie auch die Stadtkapelle, die Musikschule und andere Klangkörper hat nun für Proben und auch für kleinere Konzerte sowohl einen hervorragenden Probenraum als auch einen Konzertsaal zur Verfügung

Es sei mir als Chronist und langjähriger Chorsänger und Musiker hier ein persönliches Kommentar erlaubt (geschrieben 2016):
Der Stadtgemeinde Gleisdorf unter Bürgermeister Christoph Stark mit allen Gemeinderäten sowie der Stadtkapelle Gleisdorf, der Musikschule und dem Chorforum ist es in jahrelanger Planung und mit vielen Besprechungen gelungen, viele musikalische Organisationen unter einem Dach zu vereinen. Heute, sechs Jahre nach der Fertigstellung, kann man mit gutem Recht behaupten, dass die Erwartungen der Planung voll in Erfüllung gegangen sind und das Haus der Musik ein wertvoller und wichtiger Bestandteil des Gleisdorfer Musiklebens geworden ist.

Auf Einladung des Steirischen Sängerbundes wirkte der Chor auch im November beim ProjektStyria Cantat III“ mit. Dieses Projekt wird alljährlich zur Förderung der zeitgenössischen Chormusik in Zusammenarbeit mit der Kunstuniversität Graz im MUMUTH ausgerichtet. Wir interpretierten ein Werk von Anselm Schaufler, „… in wachsenden Ringen“.

Am nächsten Tag, dem 26.9. veranstaltete der Chor mit der Band von Simone Kopmajer ein Konzertprogramm unter dem Titel „cheek to cheek“ im Forum Kloster. Es war ein buntes Programm mit vielen highlights.

Am 17.12.fand schließlich die alljährliche Weihnachtsfeier mit Jahresrückblick statt.

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Die erste Veranstaltung des Jahres2011 fand am 17.2. im Konzertsaal des Hauses der Musik statt Rudi Plank feierte seinen Übertritt in den (Un-)ruhestand mit einem Konzert unter dem Titel „Aber schön war es doch“, bei dem auch ein Vokalensemble des Chorforum Gleisdorf mitwirkte.

Wieder Rudi Plank veranstaltete ein Benefizkonzert „Steirer helfen Steirern“ am 26.3. im Forum Kloster und wieder gestaltete das Chorforum einen großen Teil des Programmes mit. Für Heiterkeit bei Mitwirkenden und Zuhörern sorgte Manfred Längers Sprechstück „Aufführn“.

Am 3. April besuchte der Vorstandsvorsitzende die Jahreshauptversammlung des Steirischen Sängerbundes (2016 = „Chorverband Steiermark“) dem das Chorforum 2010 wieder beigetreten war.

Im April war im Rahmen einer Europatournee der „Ateneo de Manila College Glee Club“ aus den Philippinen eine Woche lang bei uns zu Gast. Eine Gruppe junger Studentinnen und Studenten gestaltete mit dem Chorforum sowie dem Kinder- und Jugendchor der Musikschule Gleisdorf ein Begegnungskonzert „Styria meets Philippines“ am 10. April im Forum Kloster.
Rund um dieses Programm sangen die Philippinen auch im Grazer Dom, in Stainz bei Straden und in Unterpremstätten. Auch für unterhaltsame Abende und Ausflüge wurde gesorgt.
Es war eine tolle Erfahrung, mit den jungen Leuten, die zum größten Teil beim Chor privat untergebracht waren, eine Woche zu verbringen.

In Stift Rein kam es im Mai zu einer Zusammenarbeit mit der Militärmusik Steiermark unter Obstlt. Hannes Lackner.
Am 15.5. wurde anlässlich einer Festmesse die „Messe zu Ehren des hl. Georg (St. Georgs-Messe)“ von Franz Cibulka uraufgeführt. Der Komponist dirigierte selbst. Das Konzert wurde auf DVD aufgezeichnet.

Vom 9.-13.6. fand die Chorwerkstatt 2011 in Graz St Martin statt die ganz im Zeichen Felix Mendelssohn-Bartholdys stand. Da bei dieser Chorwerkstatt auch ein Kammerorchester der Stuttgarter NAK mitwirkte fand das Abschlusskonzert am 13.6. im Forum Kloster Gleisdorf unter dem Titel „Psalm 42“ statt.

Am 20 Juni erfolgte eine weitere Zusammenarbeit mit Franz Cibulka und dem Musikkorps der Bundeswehr beim Galakonzert „Art of Cibulka“ im Grazer Kongress. Wieder erklang die St. Georgs Messe von Cibulka unter seiner Leitung. Auch von diesem Konzert gibt es eine DVD.

Der Abschlussabend der Musikschulklasse von Franz Jochum fand am 5.7. unter Beteiligung vieler Chorsänger im Konzertsaal des Hauses der Musik statt.

Am 8. Juli verstarb unser langjähriger Chorsänger und Chronist Siegfried Tinchon im 87. Lebensjahr.

Am Tag des Ehrenamtes der Stadtgemeinde Gleisdorf wurden einige langjährige ChorsängerInnen im Forum Kloster geehrt.

Vokale Delikatessen servierte das Chorforum für Freunde und Förderer am 26. Oktober bei einem „Chor-Menü“ in fünf Gängen.

Am 29.10. feierte der Chor bei einem Buschenschank in Pischelsdorf den Abschluss eines erfolgreichen Sangesjahres.
Den endgültigen Abschluss fan dann im Dezember bei einer Mitgliederversammlung und einer anschließenden Weihnachtsfeier statt.

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Der Auftakt zum Sangesjahr 2012 erfolgte am 14.1. mit einem –Probentag mit den SängerInnen aus Knittelfeld im Haus der Musik. Es war wieder eine Zusammenarbeit für die Johannespassion von J.S. Bach geplant. Nach vielen getrennten Proben trafen sich Musiker und Sänger am 4.3. in Großlobming zu einer weiteren Gesamtprobe.

Die Aufführungen der Johannespassion fanden unter Mitwirkung von Sarah Kettler (Sopran), Judith Mayer (Alt), Johannes Chum (Tenor), Ulf Bästlein (Bass), Oliver Bode (Bass) sowie dem Kammerchor Voces Judenburg, dem Projektchor Murtal, dem Chorforum Gleisdorf und dem Kammerorchester ACCENTO aus Knittelfeld unter der musikalischen Gesamtleitung von Franz Jochum am 10.3. in der Stadtpfarrkirche Gleisdorf und am 11.3. Im Kulturheus Knittelfeld statt.

Im April kam wieder im Rahmen einer Europareise der Ateneo de Manila College Glee Club in die Steiermark. Bei einem Begegnungskonzert in Hartmannsdorf trafen wir die Freunde mit ihrer Chorleiterin „Ma’am Malou“ von 2011 zu einer gemütlichen Nachfeier. Auch das Doppelquartett des Jägerchores war dabei.

Auf Einladung des Chorforum brachte der Kammerchor der Montclair State University – „Vocal Accord“ unter der Leitung von Heather Buchanan am 19. Juni ein Konzert im Forum Kloster unter dem Titel “American Voices“.

Mit einem Chorausflug verbunden haben wir eine weitere Aufführung der St. Georgs-Messe von Cibulka in der Kirche von Eisenerz. Wir reisten zur Generalprobe mit Bläsern schon am Vortag an und übernachteten dann in einem Jugendgästehaus.
Am 1. Juli dann folgte als Messgestaltung die St. Georgs-Messe mit Eisenerzer Bläsern in der Oswaldikirche.Den Abschluss des Schuljahres feierten wir dann rund um die Kirche bei einem Fest und auf der Heimfahrt in einer Buschenschank in Pischelsdorf.

Die Stadtgemeinde Gleisdorf hat uns eingeladen, am 22.9. zusammen mit der Stadtkapelle und dem Ensemble „ars harmoniae“ die Festveranstaltung anlässlich 10 Jahre Forum Kloster mitzugestalten. Durch das Programm führte Petra Rudolf.

Am 9.12. fand das traditionelle Oststeirische Adventsingen von Luis Reisenhofer in der Stadtpfarrkirche statt. Während der Generalprobe zur Aufführung am nächsten Tag eilte das Chorforum in die Kirche, um seinen Beitrag zu Gehör zu bringen.

Ein Benefizkonzert zum Jahr der Menschenrechte veranstaltete der Chor gemeinsam mit dem BG/BRG Gleisdorf und der Tanzgruppe Weninger am 10.12. im Forum Kloster unter dem Titel „Witness – auch du bist Zeuge“. Das Gesamtkonzept und die Moderation dieser modernisierten Tanz-Chormusik-Performance zum Thema „Sklaverei – gestern und heute“ kam von Manfred Länger.
Schülerinnen und Schüler des BG/BRG erstellten interessante Plakatentwürfe zu diesem Thema.

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Das Jahr 2013 stand im Zeichen des 150. Jahrestages der Gründung des „Männergesangsvereines“ im Jahre 1863. Das Stadtjournal brachte einen zweiseitigen Artikel über den Chor und seine Pläne für dieses Jahr.

Als Unterstützung des Chorleiters wurde Balint Kasza engagiert, der Stimmbildung, Einsingen und ab und zu auch eine Probe übernahm.

Als Jubiläumskonzert brachte der ChorDie Schöpfung“ von Joseph Haydn mit den international namhaften Solisten Jane Archibald (Sopran), Kurt Streit (Tenor) und Ulf Bästlein (Bass) am 8. März in Forum Kloster.
Durch die schon bewährte Zusammenarbeit mit dem Kammerorchester ACCENTO aus Knittelfeld unter der Leitung von Lore Schrettner ergab sich die Möglichkeit einer zweiten Aufführung im Kulturhaus Knittelfeld am darauffolgenden Tag.

Das Abschlusskonzert der Musikschule und des Chorforum am 4. Juli fand in der Marienkirche unter dem Titel „Ein Stück vom Himmel“ statt. Zu diesem Anlass gab auch Vorstandsvorsitzender Peter Unger seinen Rücktritt aus der Funktion, nicht aber als Sänger, bekannt. Der designierte VV, Vinzenz Wechtitsch, führte weiter durch das Programm.

Im Rahmen des 150 jährigen Bestehens fuhr der Chor mit einem geistlichen Programm nach Prag. Die Reise beinhaltete einen Auftritt in der Nikolauskirche, führte auch nach Budweis und Krumau und dauerte bis Mittwoch, 10. Juli 2013.

Im November hat anlässlich des 150.jährigen Jubiläums das Chorforum zusammen mit der Stadtgemeinde Gleisdorf das Vokalensemble „Real Group“ aus Schweden zu einem exklusiven Steiermark-Konzert eingeladen.Die Zusammenarbeit war auch musikalisch ein Erlebnis, da die Formationen einige Stücke, arrangiert von der Real Group, gemeinsam zur Aufführung brachten.

Den Abschluss des Jahres bildete die musikalische Umrahmung einer Weihnachtslesung von Gottfried Hofmann-Wellenhof durch das Chorforum und auch die Klasse Franz Jochum der Musikschule.
Im Anschluss daran fand die Weihnachtsfeier des Chores im Haus der Musik statt.

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Das Jahr 2014 begann am 29.1. mit einer Zusammenarbeit des Chorforum Gleisdorf mit dem KUG-Chor aus Graz, die praktisch eine Integration war, da die Damen und Herren der Chöre gemeinsam im Programmheft genannt wurden.
Das Programm der vereinigten Chöre unter der Leitung von Franz Jochum lief als zweiter Teil im Hauptabo der „Freunde der Kunstuni Graz“ im Stefaniensaal, Grazer Kongress.
Den ersten Teil bis zur Pause bestritt der Kammerchor der KUG unter Johannes Prinz.

Der Titel „In zwei Stunden um die Welt“ entsprach sowohl der Auswahl der Werke, die von Slowenien, Deutschland, Bulgarien bis nach Lateinamerika und Korea reichte und auch durchaus der nationalen Herkunft der Chormitglieder entsprach.

Bei der ordentlichen Mitgliederversammlung am 6.2. wurde der Wechsel von Peter Unger zu Vinzenz Wechtitsch im Vereinsvorstand auch offiziell durch eine Neuwahl vollzogen. Der neue Vorstand besteht aus:
Vorstandsvorsitzender: Mag. Vinzenz Wechtitsch;
Stellvertreterin: Maria Färber;
Kassierin: Dr. Monika Stoschitzky.

Am 6. März feierten wir mit unserem singenden „Altobmann“ Dr. Josef Schiefer wieder einmal einen runden Geburtstag.

Teile des Jännerprogrammes, aber auch neue Lieder aus der Steiermark, Schweden, Spanien und Bayern brachte das Chorforum allein mit dem Titel „In 80 Minuten um die Welt“ am 3. Und 4. April im Haus der Musik.
Da der Konzertsaal nur eine beschränkte Besucherzahl fassen kann, wurde das Programm an zwei Tagen hintereinander aufgeführt und war jedes Mal gut besetzt.

Eine Abordnung des Chorforum verstärkte den KUG-Chor am 21. Mai bei einem Festkonzert anlässlich 10 Jahre SEKEM in Österreich mit Ausschnitten aus der Schöpfung und den Jahreszeiten im Mumuth.

Wieder einige Sängerinnen und Sänger wirkten beim „Ring Award“ im Grazer Schauspielhaus mit. Oliver Bode war überraschend auch in der Rolle des Priesters als Schauspieler tätig. Ausschnitte sind auf Youtube unter https://www.youtube.com/watch?v=bDjm6j1owQw nachzusehen.

Das Hauptwerk im Herbst war Gioachino Rossinis „Petite Messe Solennelle" am 18. November im Forum Kloster bei der neben Oliver Bode im Bass auch junge Solisten der Kunstuniversität Graz mitwirkten.
Erstmals in der Geschichte desw Chores veranstalteten wir einen flashmob am Hauptplatz Gleisdorf, nachzuhören unter http://youtu.be/5zvF0UKYJis

Eine Abordnung des Chores wurde von der Landwirtschaftsschule Wetzawinkel eingeladen, bei ihrer Weihnachtsfeier am 14.12., bei der Gottfried Hofmann-Wellenhof seine Geschichten erzählte, musikalisch mitzuwirken.

„wahrhaftig in weiß“ – Lieder und Texte zum Jahresabschluss mit dem Chorforum und den Schülerinnen und Schülern der Musikschule Gleisdorf, beendeten das Jahr 2014. 

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Als erstes Konzert des Jahres 2015 wiederholten wir die „petite messe solennelle“ von Rossini, die wir schon 2014  erfolgreich aufgeführt haben, im Rahmen einer Benefizveranstaltung der Firma alphanova im Minoritensaal in Graz.

Die Zusammenarbeit mit der Obersteiermark und Lore Schrettner bei einem Chor-Orchesterkonzert am 21.4. gestaltete sich wieder sehr erfolgreich. Der Chor steuerte den Psalm 42 von Felix Mendelssohn-Bartholdy „wie der Hirsch schreit“ bei. Die Solistin Jelena Widmann sang ausgezeichnet und erntete verdienten Applaus.

Eine gänzlich andere und sehr interessante Erfahrung machte der Chor bei einer Exhibition des Malers und Bildhauers Herbert Brandl  im „Greith Haus am 12.6. Der Chor hestaltete mit „Asralda“ von Hermann Markus Pressl einen Klangteppich, nachzuhören unter https://www.youtube.com/watch?v=VneOdcb4-kg

„together“ hieß das Programm des Chores in der Stadtpfarrkirche Gleisdorf am 22.6. Es war einmusikalischer Dialog der Religionen und Nationen bei dem auch Chor, Orchester und Solisten der Kunstuni Graz mitwirkten.
Auch Integrationslandesrätin Doris Bures hat sich für das Engagement bedankt.

Die Chorreise führte von 11. Bis 15. Juli nach Italien und zwar über Spilimbergo, Padua, Vincenza und Asolo. In der Basilika del Santo in Padua wurde eine Messe musikalisch umrahmt. Der Rest der Reise war mit Besichtigungen, Weinverkostungen und „Fußwaschungen ausgefüllt und wurde von allen Sängerinnen und Sängern begeistert kommentiert (der Chronist war leider an der Teilnahme verhindert).

Es gibt immer wieder Anlässe, zu denen kleinere Gruppen des Chores eingeladen werden und die sie gerne wahrnehmen.
Zwei solche Anlässe gab esim September. Am 12. September heiratete ein Sohn unseres Ehrenobmannes Schiefer, Alexander seine Katharina in Pöllauberg.
Der zweite Anlass war eine Einladung von Mirga Gražinytė-Tyla, ein Konzert unter ihrer Leitung in Salzburg zu besuchen. Das Wiedersehen mit ihr bereitete allen große Freude.

Ein Weihnachtskonzert unter dem klingenden Namen „it’s a birthday“ veranstalteten am 19.12. der Chor und die Gesangsklassen der Musikschule im Konzertsaal des Hauses der Musik.
Die anschließende Weihnachtsfeier des Chores war wieder einmal ein gesellschaftliches Ereignis.

Am letzten Tag des Jahres hatte der Chor noch eine traurige Aufgabe zu erfüllen. Angelika Hierzer, die Mutter einer Mitsängerin, verstarb allzu früh und wir gestalteten am 31.12. den Trauergottesdienst mit.

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Das Jahr 2016 stand ganz im Zeichen von Franz Jochum, der den Chor nun seit 20 Jahren leitete. Aus diesem Grund plante der Chor eine CD aufzunehmen, die einen Überblick über das musikalische Schaffen des Chorleiters darstellen sollte. Das Augenmerk wurde auf zeitgenössische Komponisten und Kompositionen gelegt, mit denen der Chor zusammengearbeitet hat. Auch der Kinderchor und der Jugendchor, ebenfalls von Franz Jochum geleitet, sollten ihren Platz haben.
Die Aufnahmen gestalteten sich sehr zeitaufwändig.

Dazwischen fand der Chor aber Zeit, in der Osterwoche ein Abschluss-dinner der Konferenz EUROPT[R]ODE der TU-Graz musikalisch zu umrahmen.
Die Teilnehmer waren von der eher ungewöhnlichen Tischmusik durchaus begeistert und spendeten lautstarken Applaus.

Am 3. Juli war es dann soweit. Die CD war mit dem Titel “In wachsenden Ringen“ fertig und wurde im Rahmen eines Präsentationskonzertes im Konzertsaal des Hauses der Musik vorgestellt.
Im Rahmen dieses Konzertes wurde der Chorleiter für seine 20 jährige Tätigkeit beim Chor gewürdigt und ihm ein Fotobuch überreicht. Der Chor singt zum Abschluss einer launigen Übergabe von Geschenken ein extra für diesen Zweck umgetextetes Lied von Robert Stolz.

Nach den Ferien wurde für ein weiteres Konzert, diesmal im Forum Kloster und in Zusammenarbeit mit Simone Kopmayer geprobt. Das Konzert stand ebenfalls unter dem Motto „in wachsenden ringen“.

Ein Lied der CD wurde nochmals aufgeführt. In einer Lesung des usbekische Dichters Obid am 8.12.2016 im Forum Kloster sang der Chor den von Thomas Thurnher vertonten Vers „Auf meinen Wimpern trage ich die Welt“.

Durch den ganzen Herbst zog sich aber schon die Probenarbeit am Messias in der Fassung von Mozart, den der Chor für 2017 geplant hat. Die weihnachtlichen Teile wurden auch bei der Jahresabschlussfeier des Chores am 16.12.2016 in der Stadtpfarrkirche zu Gehör gebracht.

(letzte Eintragung 27.11.2016 - Chronist Peter Unger)

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