Der Messias

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2. April 2017 - 17:00
Messias - Mozartfassung

Das von Georg Friedrich Händel komponierte Oratorium „Der Messias“ in der Bearbeitung von Wolfgang Amadeus Mozart wird in einem Konzert am Sonntag, dem 2. April 2017 zu hören sein. Aufgeführt wird es vom Kammerorchester Accento Knittelfeld (Leitung Lore Schrettner), dem Projektchor Murtal und dem chorforum.gleisdorf. Als VokalsolistInnen wirken mit: Angelika Niakan (Sopran), Klaudia Tandl (Mezzosopran), Mario Lerchenberger (Tenor) und Neven Crnić (Bass). Die Gesamtleitung übernimmt Franz Jochum, Chorleiter des chorforum.gleisdorf. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr in der Stadtpfarrkirche Gleisdorf.
Händels „Messias“ gilt als „das“ Oratorium schlechthin, ein Werk, das jedem Musikinteressierten ein Begriff ist. Die Verehrung für Händel war es, die Mozart veranlasste, den „Messias“ zu bearbeiten. In dieser Fassung treffen sich zwei Epochen: Barock und Klassik. Für den Zuhörer ist es eine Begegnung zwischen dem Vertrauten – dem Händel‘schen Opus – und dem Überraschenden der Mozart‘schen Umgestaltung. 1)

Trotz der Bearbeitung durch Mozart, bleibt der Messias doch das Werk Händels. Mozart hat nicht neu komponiert, sondern eine Vorlage bearbeitet, es praktisch arrangiert oder, noch moderner gesprochen: „gecovert". Er erreichte dabei eine Synthese von barocker Kontrapunktik und klassischem Stil, weshalb der Messias in dieser Fassung durchaus eine bemerkenswerte Alternative zum „Original" darstellt. 2)

1) Pressemitteilung 164/2010 vom 15.7.2010, Pressestelle der Uni Heidelberg (Auszug);
2) Theresa Frick über die Mozartfassung von Händels Messias. www herzogenberg.ch (Auszug);

Das erste Konzert fand am Samstag, dem 1. April 2017 um 18 Uhr im Konzerthaus Knittelfeld statt.

 

 

Leitung: 

Nachklang zur Aufführung in Gleisdorf

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Für die zahlreichen Besucherinnen und Besucher dieses Konzerts, die in der - bis auf den letzten Platz gefüllten - Kirche dem großartigen Werk Händels (in der Bearbeitung von Mozart) lauschten, war diese Aufführung ohne Zweifel ein besonderer Hörgenuss und eine wunderbare musikalische Einstimmung auf das nahende Osterfest.

Franz Jochum führte das Kammerorchester und den stimmgewaltigen Chor trotz ungeheurer Intensität mit Feingefühl und Leichtigkeit durch das gesamte drei-teilige Oratorium. Die jungen Solistinnen und Solisten, teilweise noch Studierende an der Kunstuni in Graz, überzeugten das Publikum mit ihrem großartigen und erstaunlich einfühlsamen Vortrag.

Dass sich die begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer nach beinahe 3 Stunden Dauer dieses Werks noch eine Zugabe erklatschten, darf man wohl als große Begeisterung, Freude und Dankbarkeit interpretieren. So erklang das berühmte "Halleluja" an diesem Abend ein zweites Mal in der Kirche.