4 Nationen - Konzert

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12. September 2019 - 19:30
Foto: INBILD Anna C Pailer

Der Verein "kultur-land-leben" veranstaltet am Donnerstag, dem 12.September um 19.30 Uhr im Forum Kloster in Gleisdorf ein Chorkonzert mit vier Chören aus Lettland, Ukraine, Zypern und dem chorforum.gleisdorf im Rahmen des Festivals "EUROPEAN ART 47".

"Ziel des Festivals ist es, mit Kunst und Kultur eine gemeinsame Basis fern aller Ideologien zu schaffen. Wir wollen mir diesem Festival einen Beitrag zur Völkerverständigung und Sicherung des Friedens in Europa und auf der ganzen Welt leisten.Die Einbeziehung der Jugend ist uns hiebei besonders wichtig." (Quelle: kultur-land-leben)

 

Nachklang

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Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an.(E.T.A. Hoffmann)

Das Publikum dankte mit Begeisterung und tosendem Applaus, als am 12. September 2019 im Forum Kloster in Gleisdorf beim „Festival European Art 47“ weit über 160 Sängerinnen und Sänger verschiedener Nationen die Europahymne erschallen ließen! Denn zum Abschluss der vielfältigen, umfangreichen Darbietungen der vier Chöre aus Litauen, Zypern, der Ukraine und Österreich versammelten sich alle Chormitglieder auf und vor der Bühne des Festsaals zum gemeinsamen, stimmgewaltigen Vortrag des Hauptthemas aus Beethovens neunter Sinfonie. Indem sie die „Ode an die Freude“ im wahrsten Sinne des Wortes in höchsten Tönen in ihrer jeweiligen Landessprache präsentierten, zeigte sich eine Einheit in der Vielfalt - eine Versinnbildlichung der Werte, die über alle nationale Grenzen hinweg die Völker verbinden.
Zu diesem internationalen Begegnungskonzert luden der Verein „kultur-land-leben“ und das chorforum.gleisdorf. Dieses gemeinsame Konzert stand auch als Zeichen und Beitrag für den Frieden in Europa und auf der ganzen Welt. Dies betonte auf sehr berührende Weise Chorleiter Franz Jochum mit dem Zitat des berühmten Geigers Yehudi Menuhin: „Wenn einer aus seiner Seele singt, heilt er zugleich seine innere Welt. Wenn alle aus ihrer Seele singen und eins sind in der Musik, heilen sie zugleich auch die äußere Welt.“ Unter seiner Leitung eröffnete das chorforum.gleisdorf  den Konzertabend zu den Harmonikaklängen von Gerhard Burger mit dem Lied  „Die Sulm und die Weinberg“. Vorgetragen mit viel Gefühl, Freude und hoher musikalischer Professionalität folgten ein Reigen von Volksliedern und das aus dem 9. Jahrhundert stammende, von Gerhard Prinz vertonte „Wessobrunner Gebet“.
Der Mädchenchor „VoxVenus“ kam von der Insel Zypern nach Gleisdorf. Dieser Chor besteht aus 35 Mädchen im Alter von 14 bis 18 Jahren und bot geleitet durch das Dirigat von Eleni Kyprianou einen hervorragenden gesanglichen Beitrag.
Aus der litauischen Hauptstadt Vilnius war der in ganz Europa vielfach preisgekrönte „Ciurlionis Art School Choir“ angereist und gewann durch seinen musikalisch-künstlerisch wertvollen Auftritt die Sympathie des Publikums.  Chorleiter Romualdas Grazinis verriet, dass seine Tochter Mirga Gražinytė-Tyla an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz studiert und in der Leitung des chorforums.gleisdorf mitgewirkt hatte. Mirga Grazinyte-Tylá ist mittlerweile die bekannteste litauische, aber auch eine international anerkannte,  vielfach ausgezeichnete Chor- und Orchesterdirigentin.
Beeindruckend für die Ohren und die Augen des Publikums bereicherte der Lemberger Akademische Männerchor „Dudaryk“ aus der Ukraine in schmucker landestypischer Auftrittstracht den Konzertabend. Von den feinsten und höchsten Stimmen der Knaben im Grundschulalter bis zum kraftvollen, fülligen Klangkörper durch die  erwachsenen Männerstimmen überzeugte der Chor mit seinen Darbietungen unter der Leitung von Dmytro Katsal auf höchstem professionellem Niveau.

Dass Musik bewegt und verbindet bewies dieses Vier-Nationen-Begegnungskonzert, denn Ziel und Inhalt des Festivals „European Art 47“ ist es, dass Künstler aus den 47 Ländern Europas miteinander und mit dem Publikum in Verbindung treten und der Funke der Herzlichkeit und Begeisterung der Mitwirkenden auf die Zuhörerschaft überspringt, denn „Singen ist die eigentliche Muttersprache des Menschen“ (Yehudi Menuhin).

Symphonic Adiemus

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19. Mai 2019 - 19:00
(c) Gernot Muhr

Samstag, 18. Mai 2019 in der Steinhalle Lannach und am
Sonntag, 19. Mai 2019 Uhr im Forum Kloster in Gleisdorf.

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren“. (UN Resolution 217)

Exuberantly – ausgelassen und überschwänglich im „mawe kaya mana“,
proudly – mit Stolz erfüllt im „za ma ba“,
with spirit – mit Be-geist-erung („ta fa te fe ti fe“),
in a stately manner – würdevoll, versöhnlich („Ma la-weh-a-ma“) oder 
with elation – mit freudiger Erregung,  Euphorie und innerem Hochgefühl  im „Senosu-senosuno“ -
wie vielfältig und aufwühlend  erklang dieses  wunderbare Konzert!
Das chorforum.Gleisdorf, der Chor „pro musica“ Mooskirchen und das Kammerorchester Gleisdorf bildeten dafür ein beachtliches Ensemble aus 180 Mitwirkenden, die – bereichert durch die beiden Vocal-Solistinnen Anush Apoyan und Johanna Guter - die zwölf Nummern  des Werkes Symphonic  Adiemus von Karl Jenkins zum Besten gaben.  Dank der einzigartigen Verbindung von klassischen Prinzipien und dem Anflug von Filmmusik, Ethno- und Weltmusik, die dem 1995 uraufgeführten „Opus Magnum“  zugrunde liegen und der professionellen Darbietung der beiden Chöre und des Orchesters inklusive afro-kubanischer Rhythmusgruppe,  konnten die Herzen des Publikums gewonnen werden, wofür es sich mit tosendem Applaus und Standing Ovations bedankte.

Das Konzert verstand sich auch als Friedensbotschaft! Zwischen den einzelnen Werken trugen sechs Personen aus fünf verschiedenen Kontinenten Auszüge aus der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ der Vereinten Nationen  vor. Dies taten die SprecherInnen aus Österreich, Syrien, Gambia, China, Australien und Mexico in ihrer jeweiligen Landessprache. In Verbindung mit den in Fantasiesprache vorgetragenen Musikteilen wurde dadurch den ZuhörerInnen Raum für freie Interpretation und Vorstellung gelassen. So führte das Gesamtwerk im Kontext des aktuellen globalen, politischen und ökologischen Zeitgeschehens sowohl das Publikum als auch alle Mitwirkenden zur Erahnung eines spirituellen, transzendentalen Erlebens.

Auch wenn Karl Jenkins mit den erdachten Silben und Wörtern, die teilweise stark dem Lateinischen oder afrikanischen Sprachen ähneln, nicht das gesungene Wort, sondern die Stimme als Instrument in den Vordergrund zu stellen beabsichtigt, entkommt man nicht der Versuchung zu hinterfragen, was einzelne Wörter oder Phrasen bedeuten könnten. So erscheint es interessant, dass die Wortfindung „adiemus“  dem lateinischen „adire/adeamus – wir werden uns annähern“  sehr ähnlich ist. Weiters bedeutet „audiemus“ aus dem Lateinischen übersetzt  „Lasst uns hören!“  Was für eine Aufforderung: Kommen wir her! Hören wir zu! Nähern wir uns der Botschaft, die diesem Klangerlebnis innewohnt!
In diesem berührenden Konzert durfte erfahren werden, dass Musik die Seele berührt, Grenzen überschreitet und Verbindung schafft!

Für die professionelle Vorbereitung der Chöre sei  den beiden Chorleitern Franz Jochum (chorforum.Gleisdorf) und Gerlinde Hörmann (Chor „pro musica“ Mooskirchen), sowie für die Leitung des Kammerorchesters Gleisdorf und des gesamten Ensembles Gunter Schabl sehr herzlich gedankt!                                                                                                                                    

                                                                                                                                           Barbara Sommerhofer

Sprecher: Manar Shehadeh (aus Syrien/Arabisch), Tafa Ndao (aus Gambia/Wolof), Jinyu Yao (aus China/Chinesisch), Nigel Robertson (aus Australien/Englisch), Jose Obeso (aus Mexico/Spanisch) und Margarethe Edelsbrunner-Pretterhofer (aus Österrreich/Deutsch).

 

Link zur Kleinen Zeitung: (nur für +Leser):

https://www.kleinezeitung.at/steiermark/weiz/5631031/Forum-Kloster-Gleisdorf_Spirituellmusikalische-Klangbotschaft-an

 

 

 

Leitung: 

KUG meets STYRIA

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3. Dezember 2018 - 19:30

Am Montag, dem 3.November 2018 trafen sich zehn steirische Chöre, die von Absolventen der Kunstuniversität Graz geleitet werden, im Minoritensaal Graz zu einem abwechslungsreichen Konzert.

Das Chorforum sang aus dem Deutschen Magnifikat von Heinrich Schütz die Motette "Meine Seele erhebt den Herren"


Teilnehmende Chöre und Leiter:

Superar Kinderchor
Leitung: Rodrigo Algara Woodhouse (Spanien) und Algirdas Biveinis (Litauen)
Chor der Frauenstimmen Laßnitzhöhe
Leitung: Yu Hao Huang (Taiwan)
vokalatelier-ql und Megaphon Chor
Leitung: Rodrigo Algara Woodhouse
Kulmlandchor und d'accord Frohnleiten
Leitung: Gabriele Biveiniene (Litauen)
Sound Marein und Sängerrunde St Ruprecht an der Raab
Leitung.: Algirdas Biveinis
Albasote Vorenze
Leitung: Saha Esbati (Iran)
Chor Viva la Musica Gleisdorf/Lassnitzhöhe
Leitung: Maria Erdinger (Österreich)
Gesangverein Deutschfeistritz-Peggau
Leitung: Ham Suyoung (Republik Korea)
Chorforum Gleisdorf
Leitung: Jurgita Cesonyte (Litauen)
Studiochor der Kunstuniversität Graz
Leitung: Studierende aus Österreich, China, Iran, Ukraine und Litauen

 

Datei(en): 

Cantate Domino - Singt dem Herrn!

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18. November 2018 - 17:00
Plakat

Nach großen Chor-Orchesterkonzerten in der jüngeren Vergangenheit (Händels „Messiah“, Carmina Burana, Oratorien-Highlights) widmete sich das Chorforum Gleisdorf unter der Leitung von Franz Jochum bei diesem Konzert der a-cappella-Literatur.

Im Rahmen der „Stadtgeflüster“-Trilogie zum 100-jährigen Bestehen der Stadt Gleisdorf im Jahr 2020, gestaltete das Chorforum Gleisdorf unter der Leitung von Franz Jochum und Jurgita Česonytė ein beeindruckendes Konzert in der Stadtpfarrkirche Gleisdorf.

Die musikalische Zeitreise, auf die die zahlreichen BesucherInnen mitgenommen wurden, spannte den Bogen vom Gregorianischen Gesang bis in die frühe Romantik. Der überregional bekannte Chor und sein Chorleiter Franz Jochum, der derzeit die Ausbildungsklasse „Chordirigieren“ an der Kunstuniversität Graz leitet, konnten  ausdrucksstark den unterschiedlichen Anforderungen der Werke gerecht werden.

Pfarrer Msgr. Mag. Dr. Hörting vermittelte mit seinen Texten vertiefende  Gedanken zu den Inhalten der geistlichen Kompositionen.

Das sorgfältig und mit viel Gespür zusammengestellte Programm begeisterte das Publikum, das sich mit Standing-Ovations und lang anhaltendem Applaus dafür bedankte.